Märchen- und Balladenvorträge an der GFS
Traditionell begeistert der Vortragskünstler Eberhard Vogelwaid aus Ottersberg die Schülerinnen und Schüler der GFS mit frei vorgetragenen Balladen und Märchen.
So folgten auch in diesem Januar die Fünftklässler gebannt den fantastischen Märchen aus aller Welt, in denen sie Riesen und norwegischen Trollen begegneten und vom halben Mann erfuhren, der sein Schicksal leichter nehmen kann, als er es als ein selbst gewähltes erkennt. Großes Vergnügen bereitete ihnen auch die abschließende Challenge, bei der es darum ging, sich von Herrn Vogelwaid während seines letzten Vortrags nicht zum Sprechen hinreißen zu lassen. Trotz Herrn Vogelwaids zahlreichen Tricks gelang es den aufmerksamen Schülern, diese Challenge für sich zu entscheiden.
Bereits einen Tag zuvor erfolgte Eberhard Vogelwaids Balladenvortrag für die Siebtklässler – auch dieser ist bei uns mittlerweile Tradition geworden. Neben einigen deutschen „Klassikern“ wie Fontanes „John Maynard“ hatte er auch eine selbst verfasste Ballade vorbereitet, die nicht weniger gut bei der Zuhörerschaft ankam. Die Schüler hatten zahlreiche Gelegenheiten, sich an den Vorträgen zu beteiligen. So ergänzten sie beispielsweise Leerstellen in Schillers „Handschuh“, und Goethes „Zauberlehrling“ trug Herr Vogelwaid gemeinsam mit einem Freiwilligen im Wechsel vor, wobei sich die Schüler sehr textsicher zeigten. Beim Nonsens-Gedicht „Dunkel war’s, der Mond schien helle“ (unbekannter Verfasser) wurden die jungen Zuhörer abschließend dazu aufgefordert, die darin vorkommenden Fehler bzw. Widersprüche mitzuzählen, was sie ebenfalls mit großem Eifer machten.
Text: Heike Weiß, Foto: Maria Schmutte