Glück im Unglück...

hatte ein Igel, der sich im Schulgarten so sehr in einem Blaubeernetz verfangen hatte, dass er sich keinen Millimeter mehr vor- oder zurückbewegen konnte. Wie immer fand unsere stets auf alle Eventualitäten vorbereitete Doris in ihrem Rucksack auch für diese Misere das notwendige Instrumentarium: eine Schere, um ihn herauszuschneiden, was schließlich mit großer Mühe gelang, und eine Pinzette, um ihn auf dem „OP-Tisch“ von den Resten des Netzes zu befreien.

Da eines seiner Hinterbeine stark eingeschnürt gewesen war, setzten wir ihn zunächst in eine Kiste, wo er glücklicherweise bald wieder munterer wurde und etwas von dem dazugestellten Wasser schlabberte. Um sicherzugehen, dass er unverletzt war, war seine nächste Station ein improvisiertes Beobachtungsgehege. Von dem schnell besorgten Igelfutter genehmigte er sich einen dicken Brocken, das anfängliche Nachziehen des Beines ließ nach, der kleine Kerl erholte sich zusehends.

Beruhigt konnten wir ihn wieder in die Freiheit entlassen. Das Blaubeernetz kam selbstverständlich in die Mülltonne.

Text und Fotos: Maria Schmutte
 

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